Skip to main content

Klares Votum für Kombibad

Die Nachnutzung des Geländes um den Sportplatz Mühlenstraße war Thema beim Freien Forum der FDP. Eine Mehrheit der Gäste sprach sich für ein Kombibad aus.

von Britta Lübbers aus der rasteder rundschau vom 17. März 2016

„Die Beteiligung war eher enttäuschend“, sagte Carsten Helms, Vorsitzender des FDP-Ortsverbands Rastede, im Anschluss an das Treffen im Bistro am Bahnhof. Man habe aber mit einer geringen Resonanz gerechnet, da bereits die Auftaktveranstaltung im Februar aus Sicht der Liberalen „nur schwach besucht war“. FDP-Ratsfrau Evelyn Fisbeck erklärte, sie hätte sich „ein gesteuertes Verfahren zur Bürgerbeteiligung“ gewünscht, mit regelmäßigen Treffen, moderiert und angeleitet von Fachleuten. „Jetzt rühren viele Kleingruppen und vielleicht auch Einzelkämpfer im Thema herum und die Ergebnisse sind vollkommen ungewiss.“

Keiner der von den Planern vorgelegten Entwürfe fand auf der Versammlung uneingeschränkten Beifall, klar favorisiert wurde aber das Kombibad auf dem Gelände des Sportplatzes. Ebenfalls große Zustimmung erhielt die Idee eines Multifunktionsplatzes im Bereich Mühlenhof, der so angelegt werden sollte, dass die Klostermühle besser zur Geltung kommt. Auch der Vorschlag, den Kindergarten direkt an den Schlosspark zu legen, fand viele Befürworter, ebenso wie der Plan, das Gebäude als Mehrgenerationenhaus auch für die Jugendpflege zu nutzen. „Um die Gemeinde finanziell nicht zu überfordern, sollte die Verwaltung prüfen, ob eine stufenweise Umsetzung der zu treffenden Beschlüsse umsetzbar ist“, zitierte Carsten Helms die Versammlung.

So könnte das Areal am Ende eine schrittweisen Entwicklung aussehen.

Diskussion

Bei Verkehrsplänen an Ältere denken

Beim Freien Forum Kritik an Schwerlastverkehr – Lob für Kultur

aus der NWZ vom 06.02.2016

Rastede Insgesamt zufrieden: Dieses Fazit zog Carsten Helms, Vorsitzender der FDP Rastede, nach dem zweiten Forum der Freien Demokraten, bei dem es am Donnerstag im „Bistro am Bahnhof“ um Senioren ging.

Allerdings gab es auch Kritikpunkte: Die Oldenburger Straße lasse wegen des starken Lastwagenverkehrs schon lange kein gemütliches Bummeln und Verweilen mehr zu. Seit Jahren versuche die FDP im Gemeinderat – bisher vergeblich – den Schwerlastverkehr aus dem Ortszentrum zu drängen, sagte Helms.

Insgesamt sollten die Belange der Älteren viel stärker bei sämtlichen Verkehrsplanungen berücksichtigt werden, seien sich die Diskutanten einig gewesen. Angefangen von Straßenquerungen und den Gehwegen bis zu den Zugängen zu öffentlichen Gebäuden und Plätzen läge noch einiges im Argen.

Ein großes Lob gab es insgesamt für das kulturelle Angebot und hier ganz besonders für das Palais. Unzufrieden äußerten sich einzelne Gäste über die Einschränkungen der Öffnungszeiten und des Service-Angebots bei einer Rasteder Bank.

Zum allgemeinen Sicherheitsbefinden führte Ratsfrau Evelyn Fisbeck an, dass sie sich weiter dafür einsetze, an allen Bushaltestellen im Gemeindegebiet eine Beleuchtung zu schaffen.

Mit Bezug auf die Idee eines Mehr-Generationen-Treffpunktes kam die Runde auch auf die aktuelle Planung an der Mühlenstraße zu sprechen. Daraus resultierte der Beschluss, das nächste Freie Forum am Donnerstag, 3. März, diesem Thema zu widmen. Die FDP will zu diesem Termin die Planungsunterlagen mitbringen und lädt schon jetzt Interessenten zur Teilnahme ein.

Verkehr

Bahnübergang und fehlende Ampel bereiten Probleme

Bei Diskussionsabend der FDP steht Raiffeisenstraße im Fokus – Beleuchtung in Loy kritisiert

von Frank Jacob, aus der NWZ vom 9. Januar 2016

Rastede Um die Verkehrsprobleme in der Gemeinde Rastede ging es am Donnerstagabend beim Freien Forum des FDP-Ortsverbandes Rastede im „Bistro am Bahnhof“. Zwar sei die Resonanz „überschaubar“ gewesen, sagte Vorsitzender Carsten Helms. Trotz des Blitzeises hätten sich aber einige Gäste eingefunden und rege diskutiert.

Schwerpunkt seien insbesondere die vielen Schwierigkeiten in der Raiffeisenstraße gewesen – angefangen beim Bahnübergang. „Da muss dringend etwas getan werden“, gab Helms am Freitag den Tenor der Diskussion wieder.

Beklagt wurden die zu langen Wartezeiten vor den geschlossenen Schranken. Zudem wurde in Frage gestellt, ob die von vielen favorisierte Unterführung, also die Straße unter der Bahn hindurch zu führen, tatsächlich die beste Lösung ist. „Vielleicht ist eine Überführung schneller realisierbar und langfristig kostengünstiger“, fasste Helms die Diskussion zusammen. So habe es den Hinweis gegeben, dass eine Unterführung bei Regen volllaufen könnte und deshalb ein Pumpwerk benötigt werde, was zusätzliche Kosten verursachen würde.

Im Laufe der Diskussion sei ferner noch einmal eine Umfahrung ins Gespräch gebracht worden. Diese könnte in Hostemost beginnen und am Nordpol enden und so für Entlastung der Raiffeisenstraße sorgen.

Hingewiesen worden sei auch auf die „schwierige Situation“ in Höhe des Rewe-Marktes an der Raiffeisenstraße. Da es dort keine Ampel gibt, sei es für Fußgänger und Radfahrer nicht ungefährlich, dort die Straße zu queren. „Die nächste Ampel ist in Hostemost kurz vor der Autobahn und damit schon sehr weit weg“, sagte Helms. Es sei der Wunsch aufgekommen, hier eine Lösung zu finden.

Schließlich habe es den Hinweis auf mangelhafte Straßenbeleuchtung entlang der früheren Bundesstraße 211 in Loy gegeben. Helms kündigte an, dass die FDP dazu Kontakt zum Ortsverein Loy-Barghorn aufnehmen werde.