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Horst Kortlang MdL auf dem Rasteder Wochenmarkt

Landtagsabgeordneter und Kandidat Horst Kortlang in Rastede

Gespräche & Kürbisse auf dem Rasteder Wochenmarkt

Passend zur Jahreszeit hatte der Landtagsabgeordnete Horst Kortlang herbstliche Kürbisse mitgebracht. Darüber hinaus sprach er mit Bürgerinnen und Bürgern über die Ziele der Freien Demokraten für die bevorstehende Landtagswahl.

Kortlang kandidiert im Wahlkreis Rastede-Wesermarsch für die FDP und steht zudem auf dem aussichtsreichen Platz 5 der Landesliste.

Natur

FDP für Jagd auf Problem-Wölfe

aus der NWZ vom 28. Juli 2017, von Jasper Rittner         

Ammerland Soll sich der Wolf im Ammerland frei bewegen können? Bei einer Umfrage der NWZ sagten in diesem Monat 56 Prozent Ja. Die FDP ist da anderer Meinung.

„Auf eine mittlerweile stabile Wolfspopulation in Niedersachsen muss mit ordnungspolitischen Maßnahmen reagiert werden. Es kann nicht sein, dass aus einem romantisierten Blickwinkel auf den Wolf der Schutz von Menschen und Nutztieren hinten angestellt werden“, so Kreisvorsitzender Michael Koch. Es gehe schließlich um ein gefährliches Raubtier. Durch Begegnungen mit Menschen und Nutztieren wird es so über kurz oder lang zu Problemen kommen, meint die FDP.

Hartmut Bruns, Landtagskandidat der Liberalen und Fraktionsvorsitzender im Kreistag, will den Wolf wieder ins Jagdrecht aufnehmen. Verhaltensauffällige Wölfe sollten „umgehend entnommen werden“. Nur so sei eine gezielte Regulation der Population und somit ein Schutz von Menschen und Nutztieren möglich.

Auch die Beweislast bei Nutztierrissen müsse umgekehrt und die Präventions- und Entschädigungszahlungen an die Nutztierhalter sollen deutlich vereinfacht werden.

Zum Wolf, aber auch zu anderen Themen hat die Bad Zwischenahner FDP für Samstag, 29. Juli, den Wolf- und Umweltexperten Dr. Gero Hocker zu einer Bürgersprechstunde eingeladen. Das Mitglied der FDP-Landtagsfraktion wird sich von 9 bis 12 Uhr auf dem Marktplatz in Bad Zwischenahn den Fragen der Bürger stellen.

Wechsel im Vorstand der FDP

aus der NWZ vom 19. Mai 2017, von Frank Jacob       

Rastede Der FDP-Ortsverband Rastede hat seinen Vorstand komplettiert. In der jüngsten Mitgliederversammlung wählten die Freien Demokraten jeweils einstimmig Christian Meyer-Hullmann zum stellvertretenden Vorsitzenden und Marcel Surrey zum Schriftführer. Im Team mit dem 1. Vorsitzenden Ingo Harms sowie dem Schatzmeister Christian Freels will der komplettierte Vorstand mit daran arbeiten, dass der Wiedereinzug in den Bundestag im September gelingt, heißt es in einer Pressemitteilung des Ortsverbandes. Meyer-Hullmann tritt die Nachfolge von Carsten Helms an und Surrey die Nachfolge von Evelyn Fisbeck. Beide waren nicht wieder angetreten.

Das nächste Mitgliedertreffen des FDP-Ortsverbandes findet am Mittwoch, 31. Mai, ab 19.30 Uhr auf Gut Wahnbek, An der Bäke 39, statt. Interessierte sind dazu willkommen.

Naturnutzer vs. Naturschützer

- Versuch der Annäherung zur Konfliktlösung

...unter diesem Motto hatte der FDP Ortsverband am 26. April auf das Gut Wahnbek eingeladen.

 

Vermittlung zwischen Naturschützern und Naturnutzern

FDP-Abgeordneter Gero Hocker diskutierte mit Betroffenen

Auf Einladung der Freien Demokraten war der umweltpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion zu Gast auf Gut Wahnbek. Der Ortsvorsitzende Ingo Harms freute sich, neben ihm noch Landwirte, Jäger, Angler, Imker und Vertreter des Reitsports begrüßen zu können. Harms stellte den Teilnehmern die Frage, ob und wie die hier im Saal vertretenen Interessen in Einklang zu bringen wären?

Es brauche Verständnis und Rücksicht, so die Reaktion aus der Runde. Hocker sah jedoch großes Konfliktpotential und beinahe wöchentlich käme ein Thema hinzu – wie aktuell der Wolf.

Er stellte heraus, dass die Naturnutzer eine Prüfung ablegen müssen, ehe sie jagen, fischen oder züchten dürfen. Dieses Fachwissen fehle häufig den engagierten Naturschützern, „das erschwert die sachliche Auseinandersetzung“, beklagte Hocker: „Natur ist nicht nur etwas aus dem Bilderbuch sondern wird seit Jahrhunderten von Menschen genutzt“ sagte der Landtagsabgeordnete. Man müsste sich erst einmal darauf einigen, dass sowohl Naturnutzer als auch Naturschützer ein Interesse daran haben, die Umwelt nachhaltig erhalten zu wollen – zunächst unabhängig davon ob zum Schutz oder zur Nutzung. Dann sehe er die Chance zum Konsens, unbedingt müsse man miteinander sprechen!

Gero Hocker betonte, dass sich im großen Flächenland Niedersachsen die Probleme und Herausforderungen erheblich unterscheiden und daher passgenaue Lösungen vor Ort gefragt seien. Die rot-grüne Landesregierung nehme hier jedoch kaum Rücksicht auf regionale Besonderheiten. „Unpassende Vorschriften und vollkommen verfehlte Subventionen zeigen absurde Auswüchse“ so Hocker. Als Beispiel nannte er die Natura 2000 Richtlinie, nach der ein Flußabschnitt aus Naturschutzgründen für das Angeln gesperrt wird, jedoch für Kanuten verfügbar bleibt.

Ingo Harms appellierte zum Abschluss an alle Teilnehmer, sich neben dem Naturerlebnis auch für die Politik zu engagieren – auch hier sei ein gewisser Landschaftsschutz erforderlich.

Artikel aus der rasteder rundschau vom 11.5.2017

Straßenausbau

Kosten nicht auf Bürger abwälzen

aus der NWZ vom 15. April 2017, von Frank Jacob      

Fast eine halbe Million Euro sollen Anlieger in Rastede für die Sanierung der Straße Voßbarg zahlen. Dagegen regt sich bei Bürgern, aber auch in der Politik deutlicher Widerstand.

Rastede Die Planungen der Gemeinde Rastede zur Finanzierung der Sanierung der Straße Voßbarg bewegen auch die Jungen Liberalen Ammerland-Oldenburg. Wie berichtet, sollen sich Anlieger mit fast einer halben Million Euro an den Kosten der geplanten Sanierung beteiligen. So sieht es eine in Rastede geltende Straßenausbaubeitragssatzung vor.

Kreisverbandsvorsitzender Philipp Hübner kritisiert: „Bürgerinnen und Bürger werden beim Ausbau der Straßen, an denen sie leben, zu einer Kostenbeteiligung herangezogen, obwohl sie keinen direkten Einfluss auf die Bauausführung haben. Dies gilt auch, aber nicht nur für die Anwohner am Voßbarg.“

Er merkt an, dass in anderen Fällen, wenn zum Beispiel ein historisches Pflaster wieder hergestellt werden soll, die Kosten sehr schnell noch weiter steigen können. „Diese Straßenausbaubeiträge werden von vielen Menschen als ungerecht empfunden und können schnell Höhen erreichen, die Anlieger in finanzielle Schwierigkeiten bringen“, sagt Hübner.

Die Jungen Liberalen fordern daher eine Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzungen und eine Finanzierung der Ausbaumaßnahmen aus allgemeinen Steuermitteln. „Auch die – seit kurzem mögliche – Erhebung wiederkehrender Beiträge lehnen wir als zu bürokratisch ab, denn die Bürgerinnen und Bürger zahlen über die Grundsteuern für den anliegenden Grundbesitz“, meint Hübner. Ein Wegfall der komplizierten Berechnungsmethoden nach einer Straßenausbaubeitragssatzung spare daher Bürokratie.

Die Jungen Liberalen Ammerland-Oldenburg würden sich schon länger und intensiv mit dem Thema Straßenausbaubeiträge beschäftigen. So fordern sie, dass Niedersächsische Kommunalabgabengesetz so zu ändern, dass die Pflege und Erstellung kommunaler Straßen immer aus allgemeinen Steuermitteln zu bestreiten ist.

Antrag

Zu Großveranstaltungen Flagge zeigen

FDP wünscht sich einheitliche Ausschmückung des Ortes – Raiffeisenstraße einbeziehen

von Frank Jacob, aus der NWZ vom 20. Juli 2016             

Außer an den Ortseingängen würden Rastedes Aushängeveranstaltungen nicht beworben, meint die FDP. Auch der Handels- und Gewerbeverein habe schon über Flaggen diskutiert.

Rastede Die Rasteder FDP wünscht sich zu Großveranstaltungen eine einheitliche Beflaggung im Ort. „Von dieser Marketingmaßnahme zur vereinheitlichten Ausschmückung des Ortes profitieren sowohl die Veranstalter als auch der Residenzort Rastede, und es wäre für die Gemeinde ein weiteres Alleinstellungsmerkmal in der Region“, schreibt Ratsfrau Evelyn Fisbeck jetzt in einem Antrag an Bürgermeister Dieter von Essen.

Von April bis Oktober, so heißt es in dem Antrag, finden in Rastede jedes Jahr verschiedene Großveranstaltungen statt – von den Vintage Race Days übers Mittelalterlich Phantasie Spectaculum bis hin zu den Rasteder Musiktagen, dem Oldenburger Landesturnier und den Veranstaltungen der Residenzort Rastede GmbH. Außer an den Ortseingängen würden diese Veranstaltungen aber nicht beworben, so die Liberale. Dabei seien sie Aushängeschilder für die Gemeinde und hätten Rastede über das Ammerland hinaus bekannt gemacht.

„Nachdem in den vergangenen Jahren schon oft über eine einheitliche Ausschmückung/Beflaggung der Oldenburger Straße seitens des Handels- und Gewerbevereins diskutiert worden ist, sollte es den Veranstaltern nun möglich sein, durch eine hochwertige Beflaggung im Ort auf das entsprechende Veranstaltungs-Highlight hinzuweisen“, meint Evelyn Fisbeck.

Der Young- und Oldtimerclub beispielsweise würde auf sein Sommerfest mit Hilfe eines 80 mal 140 Zentimeter großen Stoffbanners, auf dem das Logo zu sehen ist, hinweisen. „In Anlehnung daran sollte mit den Veranstaltern ein Vertrag vereinbart werden, der die Dauer der Beflaggung vor und nach der Veranstaltung regelt“, so die FDP-Ratsfrau.

Die Maße und das Material sollten vorgegeben werden, für die Anschaffung und das Anbringen/Entfernen die Veranstalter verantwortlich sein. Die Gemeinde sollte lediglich Halter an den Straßenbeleuchtungsmasten installieren und damit die Anzahl der möglichen Beflaggung vorgeben.

„Da viele Gäste von der Autobahn in den Ort kommen, wäre es sinnvoll, die Raiffeisenstraße mit in die Dekoration einzubeziehen“, so Evelyn Fisbeck in ihrem Antrag. Sie wünscht sich eine Beratung im Fachausschuss.

Engagement

Mit Ehrenamtskarte viele Vergünstigungen erhalten

Einführung zum 1. August – Anträge ab sofort möglich – Vereine erhalten Info-Schreiben

von Frank Jacob aus der NWZ vom 27. Mai 2016

Rastede Freier Eintritt ins Frei- und Hallenbad, kostenlose Teilnahme an Kulturveranstaltungen und unentgeltliche Ausleihe von Medien in der Gemeindebücherei: Dies sind nur einige der Vorteile, die Ehrenamtliche in der Gemeinde Rastede ab 1. August in Anspruch nehmen können. Möglich macht diese Vergünstigungen eine Ehrenamtskarte. Wie berichtet, hatten CDU, Freie Fraktion und FDP beantragt, diese „Rastede-Karte“ einzuführen. In nichtöffentlicher Sitzung hat dem nun der Verwaltungsausschuss zugestimmt.

„Wir schreiben jetzt sämtliche Vereine in der Gemeinde an und informieren über die Antragstellung und Vergabe“, sagt Bürgermeister Dieter von Essen. Voraussetzung für den Erwerb der Karte sind mehrere Kriterien. So muss der Antragsteller sein Ehrenamt seit mindestens einem Jahr ausüben, dafür mindestens 150 Stunden im Jahr aufwenden und höchstens eine Aufwandsentschädigung, jedoch keine Bezahlung erhalten. Zudem muss der Antragsteller in der Gemeinde Rastede wohnen und sich auch dort ehrenamtlich engagieren. Der Vereinsvorsitzende muss die Angaben per Unterschrift bestätigen.

„Die Ehrenamtskarte wird mit einem Foto versehen, daher ist das Einreichen eines Passbildes erforderlich“, sagt von Essen. Anträge könnten ab sofort eingereicht werden. Der Versand der Karten erfolge dann zum 1. August. Ab diesem Stichtag können die Vergünstigungen dann in Anspruch genommen werden.

Den Antrag erhalten Interessierte auf der Internetseite der Gemeinde Rastede und im Rathaus, Sophienstraße 27.

Mit der Ehrenamtskarte will die Gemeinde das langjährige und intensive Bürgerengagement würdigen. Das Land Niedersachsen hatte eine solche Karte schon 2007 eingeführt, das Ammerland ist daran aber nicht beteiligt.

FDP will Brauchtum erhalten

von Kerstin Schumann  aus der NWZ vom 26. März 2016

Ammerland Gegen eine Einschränkung bei der Ausrichtung von Osterfeuern wendet sich der FDP-Kreisvorstand. Bereits kritisch geäußert hatten sich auch schon UWG und weitere Kommunalpolitiker im Westersteder Stadtrat (NWZ  berichtete). Brauchtumsfeuer sollen künftig nur noch als öffentliche Veranstaltung unter Federführung der örtlichen Feuerwehr zulässig sein.

Diese starke Einschränkung eines Brauchtums wollten die Freien Demokraten nicht hinnehmen und setzten sich für eine Rückkehr zur bisherigen Regelung ein, erklärte FDP-Kreisvorsitzender Carsten Helms. Einen entsprechenden Dringlichkeitsantrag hatte der Landesparteitag vor rund zwei Wochen mit großer Mehrheit verabschiedet.

Tanzverbot in der Kritik

von Kerstin Schumann aus der NWZ vom 24. März 2016

Westerstede Die Jungen Liberalen halten an ihrer Kritik am Karfreitags-Tanzverbot fest. Die Entscheidung ü̈ber die Gestaltung der „Stillen Tage“ sollten aber beim einzelnen Bü̈rger liegen, erklärte der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen, Philipp Hübner. „Das Anliegen der Christen, einen ihrer höchsten Feiertage angemessen begehen zu können, ist gerechtfertigt. Aber ebenso sollten auch die Mitbürger, die keiner Konfession angehören, die Möglichkeit für eine freie und offene Tagesgestaltung erhalten.“ Dieses Verbot sei schon lange nicht mehr zeitgemäß und solle gelockert werden, erklärte Hübner.

Personalie

Ingo Harms übernimmt Vorsitz der FDP Rastede

Vorgänger Carsten Helms bleibt als Stellvertreter im Vorstand und ist weiter Kreisvorsitzender

aus der NWZ vom 21. März 2016

Rastede Mit einem neuen Vorsitzenden geht der FDP-Ortsverband Rastede in das Jahr der Kommunalwahl. Bei den turnusgemäßen Vorstandswahlen im „Bistro am Bahnhof“ wurde der Wahnbeker Ingo Harms einstimmig an die Spitze gewählt. Sein Vorgänger Carsten Helms hatte den 39-jährigen Familienvater vorgeschlagen und angeboten, als Stellvertreter weiterhin im Vorstand mitzuarbeiten.

„Wir wollen uns breiter aufstellen, meine bisherige Doppelfunktion als Orts- und Kreisvorsitzender ist nicht mehr zeitgemäß“, sagt Helms, der acht Jahre lang den Vorsitz inne hatte. Harms erklärte, er sei durch Helmut Schmidt zur Politik gekommen: „Er hat einmal gesagt, wenn Du beruflich angekommen bist, ist es an der Zeit politisch aktiv zu werden.“ Diese Phase sieht der geschäftsführende Gesellschafter der Marke „MSH – der Textilmakler“ jetzt erreicht. Teilweise auf Plattdeutsch vorgetragen betonte er, dass seine Frau die Entscheidung mittrage und voll hinter ihm stehe.

Als Vorsitzender der FDP möchte er mit Leidenschaft an der Weiterentwicklung der Gemeinde mitwirken. Mit Blick auf die anstehende Wahl am 11. September setzt der gelernte Fotograf und Marketingberater auf die besseren Argumente. An den Rasteder Freien Demokraten schätze er, dass man hier auf „kurzem Dienstwege viel bewegen kann“.

Ganz aktuell habe er erlebt, dass private Osterfeuer von der Landesregierung nicht mehr gestattet würden. Um solche Missstände wolle er sich beispielsweise kümmern, damit die Traditionen am Leben bleiben. Zu seiner großen Freude sei gerade am vergangenen Wochenende beim Landesparteitag ein entsprechender Beschluss der niedersächsischen FDP gefasst worden.

In den weiteren Wahlgängen wurde Helms zum Stellvertreter gewählt und sowohl Schatzmeister Christian Freels als auch Schriftführerin Evelyn Fisbeck einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Zum Abschluss informierte der frisch gewählte Vorsitzende noch, dass die FDP das angekündigte „Freie Forum“ zum Thema WLAN am 7. April absagt. Stattdessen seien Interessenten aufgerufen, die zeitgleich stattfindende Infoveranstaltung der Gemeinde im Ratssaal zu besuchen.

Echo

Wie große Gebäude ins Ortsbild passen

Junge Liberale äußern sich zu Erweiterungsplan der „Popken Fashion Group“

aus der NWZ vom 22. März 2016

Hahn-Lehmden Zu den Erweiterungsplänen der „Popken Fashion Group“ in Hahn-Lehmden meldet sich Philipp Hübner, Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen Ammerland-Oldenburg, zu Wort. Er äußert Verständnis für die Sorgen der Bürger bezogen auf die Größe der geplanten Bauwerke. Wie berichtet, plant das Unternehmen den Bau eines neuen Vertriebs- und Logistikzentrums mit bis zu 22 Meter hohen Gebäuden.

Hübner sieht den Spielball bei der „Popken Fashion Group“. „Durch geschickt geplante Gestaltung haben auch große Bauwerke die Chance, einen wertvollen Beitrag zum Ortsbild zu schaffen. Man schaue ins benachbarte Wiefelstede, wo das „wahrscheinlich größte Gemälde der Welt“ die Halle der Firma „Lager 3000“ verziert“, sagt der Kreisvorsitzende. Alternativ könnte eine ansprechende Begrünung vorgesehen werden. Hier sei die „Popken Fashion Group“ gefragt.

Den geplanten Ausbau begrüßt Hübner: „Dieses weltweit agierende Unternehmen sichert durch seinen Ausbau in Hahn-Lehmden nicht nur viele Arbeits- und auch Ausbildungsplätze, sondern ermöglicht auch Neueinstellungen. Schon jetzt werden allein am Standort Hahn-Lehmden über 50 junge Menschen ausgebildet. Durch die duale Berufsausbildung wird ihnen ein Start ins Berufsleben ermöglicht.“

Besonders die Logistikbranche – einer der Ausbauschwerpunkte der Erweiterung – hat Hübner dabei im Blick. „Die Logistikbranche ist ein zukunftsträchtiges Berufsfeld. Außerdem bietet es Beschäftigungs- und Ausbildungsmöglichkeiten auf verschiedenen Anforderungslevels. Der Beruf der Fachkraft für Lagerlogistik ermöglicht seit Jahren auch Absolventen der so oft – häufig zu Unrecht – gescholtenen Hauptschule einen Einstieg ins Berufsleben und somit zur eigenständigen und freien Lebensgestaltung. Demgegenüber stehen auch Möglichkeiten für duale Studiengänge für Abiturienten.“

Einmal Internet für alle

Teilen ist Trend. Warum also nicht auch ein bisschen vom Internet abgeben? Bauausschuss spricht sich für flächendeckendes Freifunk-Angebot in der Gemeinde aus.

von Kathrin Janout aus der rasteder rundschau vom 17. März 2016

Gute Stimmung herrschte kürzlich im Bauausschuss. Freudig hoben die Ausschussmitglieder die Hände und stimmten einmütig für die Einrichtung von Freifunk in der Gemeinde – und zwar flächendeckend. Forderte der Antrag der FDP zunächst noch vorsichtig freizugängliches WLAN auf dem Kögel-Willms-Platz, so griffen die anderen Parteien diese Idee auf und weiteten das Angebot immer mehr aus. „Ein flächendeckendes W-Lan-Netzwerk in Rastede“, jubelte Susanne Lamers (CDU) und wurde darin sofort von SPD und Grünen unterstützt. Gemeindegebäude, öffentliche Plätze, freier Internetzugang in Rastede und den Außenbereichen. Man sollte mit den Geschäftsleuten und Privatpersonen sprechen. Das alles müsse so lokal wie möglich und so global wie nötig ablaufen, sagte Gerd Langhorst (Grüne) und sprach sich damit für die Zusammenarbeit mit dem Verein Freifunk Nordwest aus, einer nichtkommerziellen Initiative für Funknetzwerke. Viele Teilnehmer stellen dabei ihren Internetzugang zur Verfügung und ermöglichen anderen den Zugang zum weltweiten Netz. „Das ist heute etwas, womit man werben kann“, freute sich Evelyn Fisbek über den Zuspruch ihrer Ratskollegen und -kolleginnen.
„Freifunk steigert die Lebensqualität“, hatte schon Tabea Triebe vom Rasteder Bauamt zuvor in einer kurzen Erklärung gesagt. Wie das geht? Unabhängig davon, ob man über einen Internetzugang verfüge oder nicht, müsse lediglich ein Router angeschafft (ca. 20 Euro) und in Fensternähe aufgestellt werden. Schon könne man mitsurfen – ohne zusätzliche Kosten. Im Rathaus habe man dieses Modell erfolgreich getestet, berichtete Triebe. Und auch in Loy gebe es bereits eine private Initiative von Bürgern, die ein Freifunk-Netz betreibe.
Zunächst wolle man nun also in öffentlichen Gebäuden und auf größeren Plätzen Zugang zum Internet schaffen. Nach und nach solle dieses Netz dann immer weiter ausgebaut werden. „Und Sie haben das alles angestoßen“, sagte Susanne Lamers an Evelyn Fisbek gerichtet. „Der Antrag war sehr gut.“

Diskussion

Mühlenstraße: FDP favorisiert stufenweise Umsetzung

Keines der vorgelegten Konzepte findet im „Freien Forum“ uneingeschränkte Zustimmung

aus der NWZ vom 10. März 2016

Rastede „Etwas enttäuschend“ war nach Ansicht der FDP Rastede die Beteiligung am jüngsten „Freien Forum“ der FDP zum Thema „Nachnutzung des Geländes der jetzigen Sportanlage Mühlenstraße“.

Wie bereits mehrfach berichtet, soll die Sportanlage an der Mühlenstraße aufgegeben werden, wenn die Gemeinde im Frühjahr die neuen Plätze am Köttersweg in Betrieb nehmen wird. Inzwischen haben die vom Verwaltungsausschuss in nichtöffentlicher Sitzung beauftragten Planungsbüros Droste, Droste & Urban, NWP und Selugga & Selugga (alle Oldenburg) erste Vorentwürfe für den Bereich der Sportanlagen mitsamt den angrenzenden Flächen ausgearbeitet und bereits in einer von der Gemeinde anberaumten Veranstaltung im Februar vorgestellt (NWZ  berichtete).

Auch diese Veranstaltung der Gemeinde war nach Ansicht der Freien Demokraten schwach besucht. FDP-Ratsfrau Evelyn Fisbeck hätte da eher ein gesteuertes Verfahren zur Bürgerbeteiligung vorgeschwebt – mit regelmäßigen öffentlichen Treffen, moderiert und angeleitet von externen Fachleuten, heißt es in einer Pressemitteilung der Freien Demokraten. „Jetzt rühren Kleingruppen herum, vielleicht auch einige Einzelkämpfer – und die Ergebnisse sind vollkommen ungewiss“, meinte Evelyn Fisbeck.

Keines der vorgelegten Nutzungskonzepte für das Mühlenstraßengelände habe bei dem „Freien Forum“ im „Bistro am Bahnhof“ uneingeschränkte Zustimmung gefunden, schreibt die FDP. Doch bei jedem gebe es Bausteine, die man weiter verfolgen sollte.

Klar favorisiert worden sei ein Kombibad auf dem Areal des heutigen Sportplatzes. Eine zum Park hin ausgerichtete Cafeteria sollte jedermann offen stehen. An zweiter Stelle des Interesses folgte die Idee eines Multifunktionsplatzes. Dieser sollte so gelegen sein, dass die Klostermühle besser zur Geltung kommt, schreibt die FDP. Schließlich sei auch die Idee, den Kindergarten an den unteren Rand des Planungsgebiets – direkt an den Schlosspark – zu legen, sehr attraktiv. Der Vorschlag, dieses Gebäude auch für die Jugendpflege zu nutzen und eventuell ein Mehrgenerationen-Konzept umzusetzen, sollte unbedingt weiter verfolgt werden, hieß es weiter.

Um die Gemeinde finanziell nicht zu überfordern, sollte die Verwaltung zu gegebener Zeit prüfen, ob eine stufenweise Umsetzung der zu treffenden Beschlüsse realisierbar sei, fordern die Freien Demokraten abschließend.

Gespräch über Integration von Flüchtlingen (von links): FDP-Kreisvorsitzender Carsten Helms, FDP-Ratsfrau Evelyn Fisbeck und Werner zu Jeddeloh, Vorsitzender des Vereins „Pro Connect“

Vortrag

Flüchtlinge über Arbeitsstelle integrieren

Werner zu Jeddeloh stellt seinen Verein „Pro Connect“ in Rastede vor

aus der NWZ vom 20. Februar 2016

Rastede Die Aufnahme von Arbeit ist der beste Weg zur Integration. Das betonte Werner zu Jeddeloh am Donnerstagabend auf Einladung des FDP-Kreisverbandes Ammerland im „Hof von Oldenburg“ in Rastede. Er ist Vorsitzender des Vereins „Pro Connect“, der sich das Ziel gesetzt hat, Flüchtlinge und Arbeitgeber zusammenzubringen, wie FDP-Kreisvorsitzender Carsten Helms berichtet. Zu Jeddeloh weiß: „Das wird kein Selbstgänger.“

Im Oldenburger Büro des Vereins treffe er derzeit täglich viele gut ausgebildete, arbeitswillige Menschen. Deren Kompetenzen werden zunächst ermittelt, Helfer des Vereins erfassen dann die Daten und kümmern sich zu allererst um den Spracherwerb. Dann könnte man auch prognostizieren, wann die Personen dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen werden.

Der Verein ist damit Pionier. Etwas Vergleichbares gibt es noch nicht. Selbst die Behörden hätten die anfängliche Skepsis abgelegt und schätzten inzwischen die Arbeit der Ehrenamtlichen, sagte zu Jeddeloh. Aktuell entwickele das Oldenburger IT-Unternehmen BTC eine Datenbank, die dabei helfen soll, geschätzte 1000 Unternehmen mit den erwarteten 1500 Geflüchteten zusammenzubringen.

An die Politik richtete zu Jeddeloh einen konkreten Wunsch: Die beteiligten Behörden des Landkreises und der Stadt Oldenburg sollten die Arbeit des Vereins dringend personell unterstützen. Dafür müssten dort Stellen geschaffen werden. Jürgen Drieling, Kreistagsabgeordneter der FDP, versprach, diesen Wunsch positiv zu begleiten.

Technik

Freier Zugang zum Internet

Gemeinde will über Freifunk-Netzwerk flächendeckendes Angebot schaffen

Zunächst sollen in öffentlichen Gebäuden und an größeren Plätzen Zugangspunkte zum Internet geschaffen werden. Handel und Privatpersonen könnten das Netz dann erweitern.

von Frank Jacob, aus der NWZ vom 17. Februar 2016

 

Zunächst sollen in öffentlichen Gebäuden und an größeren Plätzen Zugangspunkte zum Internet geschaffen werden. Handel und Privatpersonen könnten das Netz dann erweitern.

Rastede Ein flächendeckend freier Zugang zum Internet – das könnte im Ortskern Ras­tedes sowie nach und nach auch in Wahnbek und Hahn-Lehmden möglich werden. Einstimmig hat sich der Bauausschuss am Montag dafür ausgesprochen, zunächst in öffentlichen Gebäuden und an größeren Plätzen Zugangspunkte zum so genannten Freifunk-Netzwerk zu schaffen (siehe Infokasten). In einem zweiten Schritt könnten Geschäftsleute und Privatpersonen mithelfen, in Rastede ein möglichst flächendeckendes Netz zu schaffen.

„Das wäre etwas, womit Rastede werben könnte“, sagte Evelyn Fisbeck. Die FDP-Ratsfrau hatte, wie berichtet, in einem Antrag an die Verwaltung gefordert, auf dem Kögel-Willms-Platz in Rastede freizugängliches WLAN einzurichten. Damit gab sie den Anstoß für ein nun viel weitreichenderes Vorhaben.

Die Verwaltung hat das Freifunk-Netzwerk im Rathaus bereits getestet – mit Erfolg. Und in Loy gibt es bereits eine private Initiative von Bürgern, die im Bereich Dorfstraße und Hankhauser Weg ein Freifunk-Netz betreibt.

Größere Freifunk-Projekte gebe es zudem bereits im Umland, etwa in der Stadt Wittmund und in der Gemeinde Ganderkesee, wo bereits nahezu alle öffentlichen Einrichtungen, aber auch der örtliche Handel mit freiem WLAN ausgestattet seien, heißt es in der Beratungsvorlage für den Bauausschuss.

An vielen Orten ist dort der Zugang zum WLAN-Netzwerk „nordwest.freifunk.net“ möglich. Mit einem PC, Smartphone oder Tablet können sich Bürger oder Besucher einloggen und kostenlos das Internet nutzen. Für eine Nutzung ist weder die Eingabe von Ticketnummern oder persönlichen Daten erforderlich noch gibt es eine Begrenzung der Zeit oder des Datenvolumens.

Um ein möglichst flächendeckendes Netz zu erhalten, hat jeder die Möglichkeit, das Freifunk-Netzwerk zu erweitern. Dazu werde lediglich ein passender Router benötigt (ab 20 Euro), der mit der Freifunk-Firmware ausgestattet und dem privaten Internetzugang verbunden werden muss. Die privaten Daten seien dabei geschützt, weil die Verbindung verschlüsselt über das Freifunk-Netzwerk aufgebaut wird.

Über den Verein Freifunk Nordwest

Der Verein Freifunk Nordwest baut mit ehrenamtlichen Bürgern in der Nordwestregion ein eigenes, sich selbst verwaltendes und von kommerziellen Firmen unabhängiges Funknetz auf, welches im Besitz der Gemeinschaft ist. Das aufgebaute Netz erstreckt sich bereits von den Inseln über Ostfriesland, das Emsland und Oldenburg bis nach Osnabrück.

Nicht jeder, der bei Freifunk mitmachen möchte, muss einen Internetanschluss zur Verfügung stellen. Es reicht, einen kostenlosen Platz zum Aufstellen eines Routers und einen Stromzugang zur Verfügung zu stellen. Die Freifunk-Router verbinden sich, wenn sie in „Sichtweite“ sind, und bilden so einen Bereich, in dem via WLAN ein freier Zugang zum Internet möglich ist.

Innerhalb des vergangenen Jahres ist die Anzahl der Router im Verein Freifunk Nordwest von 200 auf über 400 angewachsen.

Foto: Schützenverein / NWZ

Landtagsabgeordneter Horst Kortlang heizte ein

Stimmung beim Seniorennachmittag des SV Leuchtenburg

aus der NWZ vom 17.02.2016

Stimmungsmusik gepaart mit humorvoll vorgetragenen Döntjes: Mit dieser Mischung unterhielten kürzlich Horst Kortlang und seine „Moorriemer Quetschkommoden“ das Publikum in der Schießsporthalle des Schützenvereins Leuchtenburg. Der Ehrenvorsitzende des Vereins, Gerd Bruns, und seine Frau Inge hatten die Senioren zum gemütlichen Nachmittag eingeladen. Bei Kaffee, Tee und Kuchen kam es sofort zu intensiven Gesprächen, berichtet Pressewart Wilfried Kellner. Gerd Bruns und der 1. Vorsitzende Jürgen Dierks begrüßten die Gäste und informierten über das Vereinsgeschehen und die nächsten Aktivitäten. Anschließend unterhielten die Musiker ihr Publikum. Es wurde viel geklönt, und alle versicherten, dass sie sich schon auf den nächsten Seniorennachmittag freuen.

FDP fordert Beleuchtung für Loy

 

von Frank Jacob, aus der NWZ vom 12.02.2016

Loy Die FDP Rastede fordert die Installation von Straßenlaternen an der alten Bundesstraße 211 in Loy. In einem Antrag bittet Ratsfrau Evelyn Fisbeck die Verwaltung, die Kosten zu ermitteln. Nach der Verlegung der Straße habe sich eine rege Neubautätigkeit an der alten B 211 entwickelt. „Die alte Bundesstraße ist nun zu einer Gemeindestraße geworden und ich bin von mehreren Bürgern angesprochen worden, dass man für den Fuß- und Radweg dringend eine Beleuchtung benötigt“, so Evelyn Fisbeck. Der Ortsbürgerverein unterstütze die Forderung.

Info-Abend

Flüchtlinge durch Arbeit und Bildung integrieren

FDP Ammerland lädt ein

von Frank Jacob, aus der NWZ vom 12.02.2016

Rastede Die Integration von Geflüchteten durch Bildung und Arbeit steht im Mittelpunkt einer öffentlichen Informationsveranstaltung, zu der die FDP Ammerland für kommenden Donnerstag, 18. Februar, einlädt. Ab 19.30 Uhr spricht der Gründungsvorsitzende des Vereins „Pro Connect“, Werner zu Jeddeloh, im „Hof von Oldenburg“, Oldenburger Straße 199.

Seit Oktober 2015 bringt der Verein in Oldenburg und im Ammerland Arbeitgeber und Geflüchtete zusammen. Ziel ist es, Flüchtlinge schneller in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu bringen. „Wir hören aus erster Hand über den Stand der Bemühungen und können darüber diskutieren“, so FDP-Kreisvorsitzender Carsten Helms.

Diskussion

Bei Verkehrsplänen an Ältere denken

Beim Freien Forum Kritik an Schwerlastverkehr – Lob für Kultur

aus der NWZ vom 6. Februar 2016

Rastede Insgesamt zufrieden: Dieses Fazit zog Carsten Helms, Vorsitzender der FDP Rastede, nach dem zweiten Forum der Freien Demokraten, bei dem es am Donnerstag im „Bistro am Bahnhof“ um Senioren ging.

Allerdings gab es auch Kritikpunkte: Die Oldenburger Straße lasse wegen des starken Lastwagenverkehrs schon lange kein gemütliches Bummeln und Verweilen mehr zu. Seit Jahren versuche die FDP im Gemeinderat – bisher vergeblich – den Schwerlastverkehr aus dem Ortszentrum zu drängen, sagte Helms.

Insgesamt sollten die Belange der Älteren viel stärker bei sämtlichen Verkehrsplanungen berücksichtigt werden, seien sich die Diskutanten einig gewesen. Angefangen von Straßenquerungen und den Gehwegen bis zu den Zugängen zu öffentlichen Gebäuden und Plätzen läge noch einiges im Argen.

Ein großes Lob gab es insgesamt für das kulturelle Angebot und hier ganz besonders für das Palais. Unzufrieden äußerten sich einzelne Gäste über die Einschränkungen der Öffnungszeiten und des Service-Angebots bei einer Rasteder Bank.

Zum allgemeinen Sicherheitsbefinden führte Ratsfrau Evelyn Fisbeck an, dass sie sich weiter dafür einsetze, an allen Bushaltestellen im Gemeindegebiet eine Beleuchtung zu schaffen.

Mit Bezug auf die Idee eines Mehr-Generationen-Treffpunktes kam die Runde auch auf die aktuelle Planung an der Mühlenstraße zu sprechen. Daraus resultierte der Beschluss, das nächste Freie Forum am Donnerstag, 3. März, diesem Thema zu widmen. Die FDP will zu diesem Termin die Planungsunterlagen mitbringen und lädt schon jetzt Interessenten zur Teilnahme ein.

Auch das Rathaus gehört zu den von der JU vorgeschlagenen WLAN-Standorten

Kommunales: FDP  und Junge Union möchten Hotspots in Rastede

Die Junge Union (JU) Rastede unterstützt den Antrag der FDP auf kostenfreies, öffentliches WLAN im Ortskern. Geschäftsleute könnten Kooperationspartner sein.

aus der rasteder rundschau von Britta Lübbers, 6. Januar 2016

Während die FDP ein WLAN-Angebot auf dem Kögel-Willms-Platz machen möchte, geht die Forderung der JU noch darüber hinaus. Sie will ein umfangreiches WLAN-Netzwerk an verschiedenen Stellen in Rastede einrichten.

„In Zeiten zunehmender Digitalisierung wird auch die digitale Infrastruktur im kommunalen Wettbewerb immer wichtiger“, erklären der JU-Vorsitzende Alexander von Essen und CDU-Ratsherr Thorsten Bohmann. In der Gemeinde Rastede fehlten entsprechende Hotspots.

Von Essen und Bohmann fordern, WLAN an gut besuchten öffentlichen Orten zur Verfügung zu stellen. In Frage kämen z.B. das Frei- und das Hallenbad, die Sportanlagen, der Bahnhof, der Turnier- und der Marktplatz sowie das Rathaus. Vor allem für Bürger und für Gäste ohne Internetflatrate sei ein solches Netzwerk wünschenswert. „Wir denken dabei auch an internationale Besucher und an die vielen geflüchteten Menschen, die in Rastede Schutz suchen und nur über das Internet Kontakt zur Heimat halten können“, erklärt Alexander von Essen. „Die Kosten für die Gemeinde sind überschaubar“, glaubt Thorsten Bohmann. Im Wesentlichen gehe es darum, die rechtliche Situation zu klären. „Der Ortskern könnte mit Beteiligung der Geschäfte abgedeckt werden. Wir schlagen vor, dass die Gemeinde hier Initiator ist und ein attraktives Modell entwickelt, von dem alle Seiten profitieren“, regt Bohmann an. Auch einen mobilen Hotspot im Bürgerbus hält die JU für möglich.

Ergänzend zum FDP-Antrag schlägt sie vor, dass die politischen Gremien die Verwaltung mit dem Erstellen einer Kostenliste beauftragen. Im nächsten Schritt soll eine Rangfolge der WLAN-Standorte erfolgen.

Ulrike Hagendorff (Mitte) zeigte Evelyn Fisbek und Carsten Helms von der Rasteder FDP-Fraktion den Mädchenraum in der Villa Hartmann | Foto: FDP

Kommunales: Einen Mann zum Hip Hop tanzen und Fußball spielen

FDP besucht die Gemeindejugendpflege in der Villa Hartmann. Jugendliche äußern Wunsch nach männlichem Sozialarbeiter.

aus der rasteder rundschau vom 15. Januar 2016 von Kathrin Janout

Der Mädchenraum im Jugendzentrum „Villa Hartmann“ ist richtig gemütlich. Farblich in Rosa und Weiß gehalten, wurde er mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Damit stehe er im krassen Gegensatz zum Rest des Gebäudes, das baulich in einem schlechten Zustand sei und obendrein nicht barrierefrei, heißt es in einer Mitteilung der Rasteder FDP-Fraktion. Evelyn Fisbek und Carsten Helms machten sich kürzlich ein Bild vor Ort. Grund für den Besuch war die Anfrage der Liberalen an die Verwaltung, ob ein Neubau in Kombination mit anderen kommunalen Einrichtungen denkbar wäre.

Die fehlende Barrierefreiheit habe das Team bereits vor riesige Herausforderungen gestellt, „wenn Jugendliche oder andere Besucher im Rollstuhl zu uns kommen wollten“, berichtet Ulrike Hagendorff, Sozialpädagogin im Jugendzentrum. Auch die Toiletten seien nur über eine Treppe zu erreichen und die Aufsicht im Haus gestalte sich über die drei Ebenen der Einrichtung ebenfalls schwierig. Personell unterstützt wird Ulrike Hagendorff von Daniela Sievers, die unter anderem die Jugendarbeit in Wahnbek übernommen hat.

Da die Sozialpädagogin Renate Kohl-Hobjesiefken die Jugendpflege verlässt und die Stelle neu ausgeschrieben wurde, äußerten die Jugendlichen nun den Wunsch, die frei werdende Stelle mit einem Mann zu besetzen. „Es ist nachvollziehbar, dass die Jungs sich jemanden wünschen, mit dem sie Hip Hop tanzen und Fußball spielen können. Ein männlicher Ansprechpartner wäre für alle Besucher eine Bereicherung“, so Evelyn Fisbeck.

 

 

 

Freizeit

Jugend will Mann in der Villa

FDP Rastede vor Ort – Gebäude nicht barrierefrei

aus der NWZ von Frank Jacob, 16. Januar 2016

Rastede Seit einiger Zeit gibt es im Jugendzentrum „Villa Hartmann“ in Rastede wieder einen Raum, der nur für Mädchen zugängig ist und mit viel Liebe der Mädchengruppe auch entsprechend gestaltet wurde. Die Farben Rosa und Weiß dominieren und schaffen eine gemütliche Atmosphäre, stellten Evelyn Fisbeck und Carsten Helms von der FDP Rastede bei einem Besuch der Räume fest.

Nicht barrierefrei

Sanierungsbedarf habe im Gegensatz dazu aber das Gebäude, das zudem nicht barrierefrei zugängig ist, so die Liberalen. „Das hat uns schon vor riesige Herausforderungen gestellt, wenn Jugendliche oder andere Besucher im Rollstuhl zu uns kommen wollten“, sagte Ulrike Hagendorff, Sozialpädagogin im Jugendzentrum, den Besuchern von der FDP. Auch seien die Toiletten nur über eine Treppe zu erreichen und die Aufsicht im Haus gestalte sich über die drei Ebenen des Jugendzentrums als schwierig.

Personell unterstützt wird Ulrike Hagendorff von einer weiteren weiblichen Fachkraft, Daniela Sievers, die unter anderem die Jugendarbeit in Wahnbek übernommen hat. Bei dem Besuch der FDP Rastede wurde von den Jugendlichen der „Villa Hartmann“ der Wunsch geäußert, die frei werdende Stelle von Renate Kohl-Hobjesiefken mit einem Mann zu besetzen.

Renate Kohl-Hobjesiefken verlässt nach Jahrzehnten die Jugendpflege, die Stelle wurde neu ausgeschrieben. „Es ist nachvollziehbar, dass die Jungs sich jemanden wünschen, mit dem sie Kicken, Hip-Hop tanzen und Fußball spielen können. Ein männlicher Ansprechpartner wäre für alle Besucher eine Bereicherung“, sagte FDP-Ratsmitglied Evelyn Fisbeck.

Frage nach Neubau

Grund für den Besuch der FDP in der „Villa Hartmann“ war eine Anfrage der Liberalen an die Verwaltung, ob aufgrund des schlechten baulichen Zustands des Gebäudes und der fehlenden Barrierefreiheit nicht ein Neubau in Kombination mit anderen kommunalen Einrichtungen denkbar wäre.

Erstes "Freies Forum" zum Thema Verkehr

Verkehr

Bahnübergang und fehlende Ampel bereiten Probleme

Bei Diskussionsabend der FDP steht Raiffeisenstraße im Fokus – Beleuchtung in Loy kritisiert

von Frank Jacob, aus der NWZ vom 9. Januar 2016

Rastede Um die Verkehrsprobleme in der Gemeinde Rastede ging es am Donnerstagabend beim Freien Forum des FDP-Ortsverbandes Rastede im „Bistro am Bahnhof“. Zwar sei die Resonanz „überschaubar“ gewesen, sagte Vorsitzender Carsten Helms. Trotz des Blitzeises hätten sich aber einige Gäste eingefunden und rege diskutiert.

Schwerpunkt seien insbesondere die vielen Schwierigkeiten in der Raiffeisenstraße gewesen – angefangen beim Bahnübergang. „Da muss dringend etwas getan werden“, gab Helms am Freitag den Tenor der Diskussion wieder.

Beklagt wurden die zu langen Wartezeiten vor den geschlossenen Schranken. Zudem wurde in Frage gestellt, ob die von vielen favorisierte Unterführung, also die Straße unter der Bahn hindurch zu führen, tatsächlich die beste Lösung ist. „Vielleicht ist eine Überführung schneller realisierbar und langfristig kostengünstiger“, fasste Helms die Diskussion zusammen. So habe es den Hinweis gegeben, dass eine Unterführung bei Regen volllaufen könnte und deshalb ein Pumpwerk benötigt werde, was zusätzliche Kosten verursachen würde.

Im Laufe der Diskussion sei ferner noch einmal eine Umfahrung ins Gespräch gebracht worden. Diese könnte in Hostemost beginnen und am Nordpol enden und so für Entlastung der Raiffeisenstraße sorgen.

Hingewiesen worden sei auch auf die „schwierige Situation“ in Höhe des Rewe-Marktes an der Raiffeisenstraße. Da es dort keine Ampel gibt, sei es für Fußgänger und Radfahrer nicht ungefährlich, dort die Straße zu queren. „Die nächste Ampel ist in Hostemost kurz vor der Autobahn und damit schon sehr weit weg“, sagte Helms. Es sei der Wunsch aufgekommen, hier eine Lösung zu finden.

Schließlich habe es den Hinweis auf mangelhafte Straßenbeleuchtung entlang der früheren Bundesstraße 211 in Loy gegeben. Helms kündigte an, dass die FDP dazu Kontakt zum Ortsverein Loy-Barghorn aufnehmen werde.

FDP dankt Flüchtlingshelfern

Die FDP Rastede dankt den vielen Helferinnen und Helfern, die sich seit Wochen und Monaten für eine angemessene Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge in der Gemeinde engagieren, ganz ausdrücklich. 


„Wir sprechen den vielen Menschen in Rastede, die in ihrer täglichen Arbeit viel mehr leisten als üblicherweise, unsere hohe Anerkennung aus. Sie kümmern sich zusätzlich um ankommende Flüchtlinge, was allein wegen der fehlenden Sprachkenntnisse mühsam und zeitaufwändig ist. Die Arzthelferinnen in der Praxis, Verwaltungsmitarbeiter, Mitarbeiter in Kindertagesstätten und Lehrer an Schulen, um nur einige beispielhaft zu nennen, sollen unsere Solidarität erfahren“, so der Vorsitzende der FDP Rastede, Carsten Helms. 

„Gleichermaßen geht unser herzlicher Dank an diejenigen in unserem Land, die viele Stunden ihrer Freizeit aufbringen und ehrenamtlich neben Beruf, Studium und Schule den Menschen helfen, die bei uns in Niedersachsen Schutz vor Folter und Tod gefunden haben. Ihnen allen wünschen wir frohe, besinnliche Feiertage und alles Gute für das kommende Jahr“, so Helms abschließend. 

Berichte aus dem Jahr 2015:

Internet

Freies WLAN für Kögel-Willms-Platz

FDP stellt Antrag bei Gemeinde – Evelyn Fisbeck: Attraktivität erhöhen

von Frank Jacob, aus der NWZ vom 28. Dezember 2015

Rastede Freies und kostenloses WLAN auf dem Kögel-Willms-Platz: Das fordert die FDP Rastede in einem Antrag an die Gemeindeverwaltung. Evelyn Fisbeck schreibt darin: „Dieses Angebot an zentraler Stelle würde die Attraktivität des Platzes erhöhen, und dieser Service wäre für die Gemeinde derzeit im Ammerland ein Alleinstellungsmerkmal.“

Der Kögel-Willms-Platz sei auch außerhalb von Veranstaltungen ein beliebter Treffpunkt, der zum Verweilen und für sportliche Aktivitäten von unterschiedlichen Personen und Gruppen benutzt werde, schildert die FDP-Abgeordnete. Alle Bürger könnten so den von der Gemeinde angebotenen Service in Anspruch nehmen und während ihres Aufenthalts auf diesem zentralen Platz ihr Handy oder Tablet kostenlos für Internetaktivitäten nutzen.

Blick auf den Bauplan (v. links): Carsten Helms (FDP), die Assistentin der Geschäftsführung Sabine Aey, Marktleiterin Nadine Lehmann, Manfred Burrichter (Planungsbüro), Geschäftsführer Hermann Mammen sowie Jürgen Haake und Evelyn Fisbeck (beide FDP); Bild: Eilert Freese

Bauarbeiten

Bequem einkaufen ohne Barrieren

Raiffeisen-Warengenossenschaft investiert 950 000 Euro in Filiale in der Ladestraße

von Eilert Freese, aus der NWZ vom 21. August 2015

Übersichtlich, großzügig und ebenerdig soll der Markt sein. Der Verkaufsraum wird sich nahezu verdoppeln.

Rastede Die Kunden des Raiffeisen-Marktes in der Ladestraße in Rastede können sich freuen. „Ab November werden wir viel mehr Platz für unser Sortiment haben und rund 30 Parkplätze werden für ordentliche Parkverhältnisse sorgen“, verspricht der Geschäftsführer der Raiffeisen-Warengenossenschaft (RWG) Ammerland-Ostfriesland, Hermann Mammen. Der Verkauf geht trotz Umbauarbeiten ungestört weiter.

„Die zurzeit noch leerstehende neue Halle haben fünf Italiener in zwei Tagen gefliest“, berichtet Marktleiterin Nadine Lehmann. „Und dabei haben sie die schönsten italienischen Arien gesungen“, ergänzt sie ganz begeistert.

Eine Delegation der Rasteder FDP mit ihrem Vorsitzenden Carsten Helms informierte sich am Donnerstagmorgen über die Erneuerungen des Marktes. „Die wesentliche Veränderung nach außen sind die fehlenden Silos“, so Hermann Mammen. „Aber wir werden auch unser Sortiment erweitern, und vor allen Dingen werden wir alle Verkaufsräume auf den 798 Quadratmetern barrierefrei zugänglich machen“, versichert der Geschäftsführer.

Übersichtlich, großzügig und ebenerdig wird man bald nach eigenen Angaben einkaufen können. Der Verkaufsraum werde sich nahezu verdoppeln und zukünftig durchgehend ohne Mittagspause geöffnet sein.

„Wir haben hiesige Unternehmen für dieses Projekt engagiert“, sagt Manfred Burrichter von der Planungsgruppe Ammerland. Auch im Außenbereich hat Burrichter Verkaufsflächen für eine bessere Präsentation der Ware vorgesehen. Eine Zuwegung für Radfahrer und Fußgänger wird über die Diedrich-Freels-Straße möglich sein. „Das Sortiment rund um Haus und Garten, aber vor allem in den Bereichen Sicherheits- und Berufsbekleidung, Reitsport und Heimtierbedarf wird erweitert“, sagt Burrichter.

Energietechnisch wird mit der Pelletheizung auf nachwachsende Rohstoffe gesetzt, und LED–Lampen und Bewegungsmelder werden den Stromverbrauch und die Stromkosten niedrig halten.

Die zurzeit neun Mitarbeiter, davon zwei Auszubildende, können sich nach Fertigstellung voraussichtlich auf zwei weitere Kollegen freuen. „Wir werden auch weiterhin Ausbildungsplätze schaffen“, bekräftigt Sabine Aey, Assistentin der Geschäftsführung. Rund 950 000 Euro lässt sich die Raiffeisen-Warengenossenschaft Ammerland-OstFriesland eG. den gesamten Umbau kosten.

Inklusion

Erkenntnisse der Grünen verwundern FDP

Umgang mit Förderschule am Voßbarg beschäftigt Politik weiter

von Frank Jacob, aus der NWZ vom 13. Mai 2015

Rastede Mit Verwunderung hat FDP-Ratsfrau Evelyn Fisbeck den Bericht „Inklusion steht noch am Anfang“ zur Kenntnis genommen (NWZ  vom 9. Mai). Darin schilderten die Grünen das Ergebnis einer Sitzung, an der auch die Schulleiter Bernhard Schrape (Förderschule am Voßbarg) und Carolin Hanken (Grundschule Leuchtenburg) teilgenommen hatten.

Die Grünen vertraten die Auffassung, dass die Inklusion in Rastede noch weit von den idealistischen Zielvorstellungen aus Pädagogik und Politik entfernt sei. Gleichzeitig sei die Ratsfraktion der Grünen gebeten worden, sich dafür einzusetzen, dass die Förderschule am Voßbarg solange erhalten bleibt, bis die Regelschulen in der Gemeinde in der Lage sind, den Bedürfnissen der Förderschüler zu entsprechen.

„Das sind ja ganz neue Erkenntnisse der Grünen, die der Ortsverband gewonnen hat“, kommentiert Evelyn Fisbeck. In der Ratssitzung am 24. März habe die Fraktion der Grünen dieses Thema noch an die Zuständigkeit der Landes- und Bundespolitik verwiesen. Alle Faktionsmitglieder hatten die Unterstützung einer Resolution zum Erhalt der Förderschule am Voßbarg abgelehnt, schreibt Evelyn Fisbeck in einer Pressemitteilung und ergänzt: „Auch ich habe mich in meinem Redebeitrag nicht gegen Inklusion ausgesprochen, sondern für den Erhalt der Förderschule, um den Eltern die Wahlfreiheit für die individuellen Bedürfnisse ihres Kindes zu ermöglichen.“

Die Ratsfraktion der Grünen habe sich bei der Abstimmung der Resolution nicht nur enthalten, sondern auch noch dagegen gestimmt, schreibt Evelyn Fisbeck weiter und meint: „Wie seltsam, dass Ortsverbandssprecherin Sandra Peters jetzt die eigene Ratsfraktion bittet, sich für der Erhalt der Förderschule einzusetzen.“

Diskussion über Wölfe (von links): Ralf Lohse, Evelyn Fisbeck, Dr. Gero Hocker und Carsten Helms

Natur

FDP warnt beim Wolf vor naiver Willkommenskultur

Umweltpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion zu Gast in Hankhausen

von Frank Jacob, aus der NWZ vom 11. April 2015

Hankhausen Auf Einladung der FDP Rastede ist am Donnerstagabend bei Küpker in Hankhausen über das Thema „Der Wolf kommt nach Niedersachsen – Sorgen ernst nehmen statt naiver Willkommenskultur“ diskutiert worden.

Der umweltpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Gero Hocker, sagte, er mache bei der Landesregierung eine gefährliche Wolfsromantik aus. Er stellte fest, dass sich „seit der Ausrottung der Wölfe vor 100 Jahren und heute unsere Landschaft vom Natur- zum Kulturland gewandelt hat und natürliche Feinde des Wolfs verschwunden sind“. Hocker warb dafür, zwischen übertriebenen Ängsten und berechtigten Sorgen zu unterscheiden und sich mit letzteren ernsthaft auseinander zu setzen. Die FDP fordert, den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen und mit einer ganzjährigen Schonzeit zu versehen. Dann wären Zusammenstöße lösbar ohne Sorge vor Geld- oder Haftstrafen. Weiterhin sollte die Deckelung für Entschädigungszahlungen aufgehoben und die finanzielle Unterstützung für Herdenschutzmaßnahmen ausgeweitet werden.

Einen Einstieg in das Thema hatte Wolfsberater Ralf Lohse gegeben. Er berichtete, dass in Niedersachsen derzeit nachweislich fünf Wolfsrudel mit jeweils etwa acht Tieren lebten.

Oldenburger Straße:

SPD-Antrag zum Schwerlastverkehr verärgert FDP

Forderung schon 2011 gestellt – Verwaltung will Entscheidung der Verkehrsbehörde

von Frank Jacob, aus der NWZ vom 5. März 2015

Rastede   Mit Unverständnis reagiert Evelyn Fisbeck (FDP) auf den jüngsten Antrag der SPD-Fraktion, in Rastede den Schwerlastverkehr von der Oldenburger Straße zu verbannen (NWZ  berichtete). Grund für den Ärger: Bereits im August 2011 hatte sie einen nahezu gleichlautenden Antrag gestellt, in dem die Verwaltung aufgefordert worden war, zu prüfen, welche Möglichkeiten der Beschränkung für den Schwerlastverkehr in der Oldenburger Straße machbar sind.

In ihrem Antrag verwies Evelyn Fisbeck seinerzeit auf einen noch länger zurückliegenden Vorschlag der UWG aus dem Jahr 2002. Die Unabhängige Wählergemeinschaft hatte schon damals gefordert, dass die Oldenburger Straße tagsüber für den Schwerlastverkehr gesperrt werden sollte. Dieser Antrag sei damals jedoch abschlägig beschieden worden, schrieb Evelyn Fisbeck. Seitdem habe der Schwerlastverkehr jedoch erheblich zugenommen.

Absprache mit Behörde

In nichtöffentlicher Sitzung berichtete Rastedes Bauamtsleiter Hans-Hermann Ammermann jetzt im Verwaltungsausschuss, dass die SPD-Fraktion in ihrem Antrag fordert, dass ein Planungsbüro untersuchen soll, in welchem Umfang die Oldenburger Straße durch den Schwerlastverkehr belastet wird. In Absprache mit der zuständigen Straßenverkehrsbehörde solle der Verkehr dann neu geregelt werden.

Ammermann führte in diesem Zusammenhang aus, dass der fast gleichlautende Antrag der FDP aus dem Jahr 2011 bereits beraten wurde und derzeit zur Entscheidung bei der Verkehrsbehörde vorliegt. Dessen ungeachtet habe die Straßenverkehrsbehörde bislang stets den Standpunkt vertreten, dass für klassifizierte Straßen wie die Oldenburger Straße keine Beschränkungen erforderlich sind, schilderte Ammermann. Die Verwaltung sehe jedoch eine gewisse Chance darin, herauszustellen, dass ein Begegnungsverkehr von großen landwirtschaftlichen Fahrzeugen unmöglich ist.

Mehrfach Zählungen

Hinsichtlich des Verkehrsaufkommens seien über die Jahre mehrfach Zählungen mit dem Ergebnis vorgenommen worden, dass die Anzahl von durchschnittlich 12 000 Fahrzeugen pro Tag nahezu unverändert ist, sagte Ammermann. Der Anteil des Schwerlastverkehrs belaufe sich auf rund zehn Prozent, wovon wiederum lediglich zehn Prozent auf den Durchgangsverkehr entfallen.

Vor dem Hintergrund des aktuellen SPD-Antrages will die Verwaltung versuchen, zeitnah eine Entscheidung von der zuständigen Verkehrsbehörde zu erhalten, um zur Sitzung des Ausschusses für Bau, Planung, Umwelt und Straßen am 28. April ein Ergebnis präsentieren zu können.       

FDP: Grüne sind scheinheilig

Ein von CDU und FDP vorgeschlagenes Sprachförderpaket für Flüchtlinge wurde von der rot-grünen Landesregierung abgelehnt. Nun wirft der FDP-Ortsvorsitzende Carsten Helms den Rasteder Grünen „Sonntagsreden“ vor

von Britta Lübbers, aus der rasteder rundschau vom 22.1.2015

Carsten  Helms  geht  mit  den  Grünen  scharf  ins  Gericht.  In  Rastede  hatte  die  Fraktion  eine Resolution  zum  Ausbau  von Sprachlernklassen  für  Flüchtlingskinder  in  den  Gemeinderat eingebracht, die einstimmig verabschiedet  wurde.  Nahezu zeitgleich haben die Landtags-Grünen  Haushaltsanträge  von CDU  und  FDP  abgelehnt,  die eine  Aufstockung  der  Mittel für  die  Sprachförderung  von jungen  Flüchtlingen  in  Millionenhöhe  vorsahen.  Nun  wirft Helms   auch   den   Rasteder Grünen vor, „sich nur in Sonntagsreden“ für Flüchtlinge einzusetzen.  „Die  Ankündigungspolitiker von SPD und Grünen werden  den  Schicksalen  dieser  Menschen  nicht  gerecht, auch  nicht  den  Chancen,  die sie  verdient  haben“,  kritisiert er  das  Abstimmungsverhalten der  Landtagspolitiker.  Die  Resolution  der  Rasteder  Grünen sei richtig, deshalb habe auch die  FDP  diese  Position  unterstützt.  „Aber  die  Politik  muss die  notwendigen  Maßnahmen ergreifen.  Die  erforderlichen Mittel in Hannover abzulehnen, ist  einfach  nur  unredlich“,  ärgert sich Helms. Auch der CDU-Landtagsabgeordnete    Björn Thümler  kritisiert  die  Ablehnung: „Damit haben die Grünen den  dringend  benötigten Ausbau der Sprachlernklassen blockiert. Das war mit Blick auf die steigenden  Flüchtlingszahlen ein schwerer Fehler.“

Beleuchtung:

Mehr Licht an Bushaltestellen

Politik fordert bessere Ausstattung – Verwaltung prüft Notwendigkeit

von Frank Jacob, aus der NWZ vom 21. Januar 2015

Verlässliche Zahlen über Ein- und Aussteiger liegen bisher noch nicht vor. Sie sollen in die Betrachtung einbezogen werden.

Rastede   An welchen Bushaltestellen in der Gemeinde Rastede steigen Schulkinder ein, und welche dieser Haltestellen sind bereits beleuchtet? Das soll die Verwaltung nun erarbeiten und anschließend der Politik vorlegen. Darauf verständigte sich der Bauausschuss am Dienstag im Zuge der Beratung über das Haltestellenkonzept einstimmig. Wie berichtet, sieht das Konzept vor, einige Haltestellen in der Gemeinde besser auszustatten. Dafür sollen rund 44 000 Euro ausgegeben werden.

Eine Beleuchtung an allen Schulbushaltestellen – das war ursprünglich jedoch nicht Bestandteil des Konzeptes. Evelyn Fisbeck (FDP) erinnerte daran, dass sie bereits im Juni 2013 einen Antrag gestellt hatte, in dem sie eine Verbesserung der Haltestellen forderte. Dabei sei es ihr insbesondere um die Beleuchtung gegangen. Am Dienstag sprach sie sich nun dafür aus, dass alle Schulbushaltestellen, unabhängig von der Zahl der Ein- und Aussteiger, beleuchtet werden sollten.

Bauamtsleiter Hans-Hermann Ammermann verwies darauf, dass dies eine umfassende Entscheidung wäre und eine Beleuchtung an allen Haltestellen nicht für 44 000 Euro zu haben sei. Er regte an, dass mit Blick auf den langfristigen Bedarf einiger Haltestellen geprüft werden könnte, welche Haltestellen tatsächlich dauerhaft erforderlich sein werden und welche möglicherweise aufgegeben werden, weil dort nur ein Kind einsteigt, das in Kürze gar nicht mehr mit dem Bus zur Schule fährt.

Ärger über Lärmpegel an A29

von Frank Jacob, aus der NWZ vom 10. Januar 2015

Rastede -  Nachdem auf der Autobahn 29 die Markierungen erneuert wurden, soll der Lärmpegel deutlich gestiegen sein. Dies kritisierten Anwohner und baten den FDP-Landtagsabgeordneten Horst Kortlang, sich bei der Landesregierung zu erkundigen. Die Antworten, die er vom zuständigen Minister erhielt, bewertet Kortlang einer Pressemitteilung zufolge als Desinteresse: „Die Knappheit lässt sich gar nicht anders interpretieren“, sagt der Liberale.

Dass die Markierungen erneuert wurden, sei mit „Ja“ beantwortet worden. Durch den neuen Belag, der beim Überfahren Vibrationen und dadurch erhebliche Geräusche verursacht, würden aber keine Grenzwerte überschritten. Auf die Bitte, Messungen vorzunehmen und deren Ergebnisse zu veröffentlichen, habe der SPD-Minister mit „Nein“ geantwortet.

Die FDP zeigte sich enttäuscht von dieser Haltung der Landesregierung.